Aus dem Bezirksbeirat
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Einladung zur Sitzung des Bezirksbeirates Ziegelhausen

am Donnerstag, 08.12.2022, um 18:00 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, 69118 Heidelberg.

Heidelberg, den 22. November 2022 gezeichnet Prof. Dr. Eckart Würzner Hinweis:

Diese Sitzung findet in Präsenz statt.

Wir bitten um Beachtung der Abstands- und Hygienemaßnahmen. Das Tragen einer Maske wird empfohlen.

Tagesordnung Öffentliche Sitzung

1 Fragestunde

2 Formale Einziehung von 9 Stellplätzen für den öffentlichen Verkehr in der Straße "Fürstendamm“ Hier: Zustimmung zur Einleitung des Einziehungsverfahrens 

3 Sachstand Kleingemünder Straße - Bericht der Verwaltung

4 Radweg parallel zur Peterstaler Straße - Bericht der Verwaltung

5 Parkraumbewirtschaftung auf dem Kuchenblech - Bericht der Verwaltung

6 Denkmal für das Ehepaar Frieda und Mathias Müller auf dem neu benannten Frieda-und-MathiasMüller-Park in Ziegelhausen 

7 Möglichkeiten zur Einrichtung eines Boule-Platzes - Bericht der Verwaltung - -

8 Verschiedenes

Inhaltliche Wiedergabe der Sitzung  des Bezirksbeirats vom 21. Juli 2022

Kein offizielles Protokoll
von Klaus Fanz

In einmütiger Dankbarkeit gegenüber dem Verstorbenen nahm der Bezirksbeirat und dessen Vorsitzender, Herr Sven Richard, in Form einer Schweigezeit und einer Ansprache Abschied von seinem langjährigen Mitglied Raimund Beisel.

Es gab nur einen offiziellen Tagesordnungspunkt:

Der Errichtung einer stützenden Mauer im Neuen Weg wurde zugestimmt.

Verschiedenes:

Die Kinderbeauftragte Frau v. Dahl fragte nach der Möglichkeit, einen ungefährlichen Fahrradweg zwischen beiden Schulen einzurichten. Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass im unteren Teil des angedachten Bach- und Mühlwegs einiges Gelände in Privatbesitz ist. Bezirksbeirat Fanz hatte schon eine entsprechende Anfrage an das Verkehrsmanagement gestellt. Die Antwort steht noch aus.

Herr Bezirksbeirat Dr. Schlör beklagte sich über unvermittelte und nicht angekündigte Baumaßnahmen in Wohngebieten.

Herr Bezirksbeirat Hug berichtete, dass die Stadtverwaltung einige "Sonnensegel" in Auftrag hätte, eines davon für den Kinderspielplatz auf dem Kuchenblech.

Sitzung des Bezirksbeirats am 21.7.2022

Öffentliche Bekanntmachung der Einladung zur Sitzung des Bezirksbeirates Ziegelhausen 

am Donnerstag, 21.07.2022, um 18:00 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, 69118 Heidelberg.

Heidelberg, den 7. Juli 2022 gezeichnet Prof. Dr. Eckart Würzner

Hinweis: Diese Sitzung findet in Präsenz statt. Wir bitten um Beachtung der Abstands- und Hygienemaßnahmen. Das Tragen einer Maske wird empfohlen.

Tagesordnung Öffentliche Sitzung

1 Fragestunde

2 Erneuerung der Stützwand auf Höhe Neuer Weg Nummer 26 - Hier: Maßnahmegenehmigung Beschlussvorlage 0277/2022/BV

3 Verschiedenes

Inhaltliche Wiedergabe der Sitzung  des Bezirksbeirats vom 24. März 2022 -

Kein offizielles Protokoll
von Klaus Fanz

TOP 1  Fragestunde

TOP 2  Umbenennung des größeren Teils des „Friedrich-Ebert-Platzes“ in „Frieda-und-Mathias-
             Müller-Park“   - Anhörung durch den Bezirksbeirat

Nachdem der Bezirksbeirat das Thema im November 2021 angestoßen und so weiterempfohlen hat, gab es keine Änderungen dazu.

BBrat Klaus Fanz berichtete über seine zwischenzeitlich erfolgten Recherchen in Ziegelhausen, im Generallandeslandesarchiv und im Stadtarchiv. Es wurde der damalige Ortspolizist Wilhelm Harmann als „Helfer“ gegen nationalsozialistischen Terror  genannt. Das konnte in dieser Deutlichkeit nicht bestätigt  werden. Harmann selbst hat den angesprochenen Vorgang der Hinweisgebung an eine jüdische Frau zur Flucht in seinen für die Spruchkammer aufgeführten Punkten nicht erwähnt.

Auch konnten bisher keine Personen historisch ausfindig gemacht werden, die – z.B. über die kurzzeitige Inhaftierung von Heinrich Westermann (SPD) und anderer hinausgehend – als „Nazi-Opfer“ auf einem Denkmal Erwähnung finden könnten. Jüdische Familie gab es damals nicht oder kaum in Ziegelhausen.

TOP 3   Neubau der Neckarbrücke

Herr Hofbauer vom Tiefbauamt, stellte den Bezirksbeiräten den weiteren zeitlichen und organisatorischen Fortgang vor.

TOP 4    Sanierung der „Neckarhelle“

Das Tiefbauamt stellte die Notwendigkeit einer Grundsanierung vor, da eine bloße Fahrbahndeckensanierung zu wenig effizient sei. Bei einer Bauzeit von bis zu 4 Jahren plant man die Wiedereröffnung 2026.
Dr. Dietlinde Kolling (Grüne) brachte zudem das Faktum ins Spiel, dass derzeit schon zwei Linienbusse kaum aneinander vorbei kämen. In diesem Fall böte sich doch für eine Fahrtrichtung die L534 an. Dazu seien natürlich Haltestellen zu schaffen. Da es aber derzeit keinen öffentlichen Durchgang von L534 und „Neckarhelle“ gibt, wurde die Stadtverwaltung gebeten, dem nachzugehen.

TOP 5    Fahrradweg nach Neuenheim -  Lückenschluss

Herr Blaszczyk vom Verkehrsmanagement und Frau Lachenicht vom Umweltamt hatten den Antrag der Gemeinderatsfraktion vorab geprüft, unterteilt in die Abschnitte „Stiftsmühle“ und „Haarlaß“ Sie informierten den Bezirksbeirat über sehr hohe Hürden, die bei einer Verbreiterung des jetzigen Geh- und Radwegs (2,00 m) ökologisch und finanziell entstünden, denn nahezu alle Bäume müssten gefällt werden. Auch bei einem Ausbau des ehemaligen Treidelpfades an der Wasserlinie würden fast alle Biotope weichen. Ausgleiche dafür seien zwar theoretisch denkbar aber in ihrem ganzen Umfang fast unmöglich.

Im Wesentlichen bezog sich die Diskussion dann auf den Abschnitt „Haarlaß“.

Die Straße (Fahrbahn) selbst ließe keinen abgetrennten Radstreifen zu.
Die Polizeibehörde sieht im Bereich „Haarlaß“ keine Möglichkeit der Reduzierung auf Tempo 30 km/h, u.a. wegen des Fehlens von beispielsweise Schulen, Pflegeheimen und Unfallschwerpunkten.

Das Verkehrsmanagement möchte die Autofahrer mit aufgemalten Fahrradpiktogrammen auf die Teilnahme von Radfahrern am Verkehr sensibilisieren.

Klaus Fanz (Grüne) anerkannte den Zielkonflikt zwischen Radfahrer- und Fußgängersicherheit einerseits und massivem Eingriff in Biotope zum anderen. Auf der Straße müssten Autofahrer und Radfahrer partnerschaftliche Verkehrsteilnehmer werden und Tempo 30 würde dies fördern. Zwar sei die Haarlaß-Strecke auf der Straße kein Unfallschwerpunkt, wohl aber der Gehweg, den die Radfahrer eher wählen als die Autostraße.  – Zudem sei kaum jemandem bekannt, dass Radfahrer auf dem Gehweg an die Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h gebunden sind. (Schuldfrage und Schadenersatz im Falle einer Kollision).

Manfred Friedel (Heidelberger) beurteilte die Schaffung eines Fußweges als machbare Notwendigkeit. Der dann ausgebaute Treidelpfad könnte dann die Fußgänger aufnehmen – analog zur Strecke von der „Stiftsmühle“ zum „Bärenbach“ und die Radfahrer oben fahren.

Dr. Dietlinde Kolling (Grüne) warf ein, dass gerade unsicherere Menschen auf diesen Radweg angewiesen seien.

Ines Pötzschke (CDU) sah in den Piktogrammen die Gefahr, dass deswegen Radfahrer von Fußgängern mit harschen Worten auf die Autofahrbahn verwiesen würden.

Volker Hug (CDU) sah die Konkurrenzsituation zwischen Fußgängern und Radfahrern saisonal und tageszeitlich begrenzt.

Jörg Dulz wendet sich grundsätzlich gegen Eingriffe in die Pflanzenwelt.

Dr. Peter Schlör (CDU) regte an, durch Absenkung der Bordsteinkante an verschiedenen Stellen, den Übergang von der Fahrbahn zum Gehweg zu erleichtern.

Klaus Fanz bat am Ende die Vertreter der Stadtverwaltung, den Bau eines hochwassergeschützten Fußweges von der Haltestelle „Stift Neuburg“ zum „Russenstein“ auch unter investiven-finanziellen Aspekten nochmal zu prüfen. Da dieser Fußweg der Topografie folgen könne, könnte man Baumfällungen vermeiden.

TOP 6 Schaffung einer „Liegewiese“ am „Neckarort“ Steinbachmündung.

Die Stadtverwaltung beurteilt dieses Projekt zwar als vom Aufwand her nicht effektiv. Zu den einmaligen Grundkosten von 36 000 € kämen jährlich mindestens 4 000 € Pflegeaufwand. Zudem sei die ökologische Umgebung dieser Fläche noch nicht geprüft.
Die CDU hatte dieses Projekt schon in die letzte Beratung eingebracht.

Die Redner Dr. Peter Schlör (CDU), Manfred Friedel (Heidelberger) und Klaus Fanz (Grüne) jedoch befürworteten die Realisierung auch mit dem Hinweis, dass z.B. für die Wieder – Ausgestaltung des Stadtteils Bahnstadt ein Vielfaches ausgegeben werde. Damit würde „symbolisch“ (so Fanz) den Ziegelhäusern eine Mini-Stück ihrer ehemals ausgedehnten Promenade zurückgegeben.

Zudem würden die „Schlierbacher“ längst Tatsachen schaffen und ihrerseits das südliche Ufer freizeitbezogen in Beschlag nehmen.

TOP 7 Schwarzwild in Ziegelhausen – Schäden für Grundstücksbesitzer

Das städtische Forstamt beschrieb in Form von Antworten auf vorherige Fragen von Klaus Fanz (Grüne) die Schwarzwildsituation in Ziegelhausen.

Derzeit nennenswert feststellbar seien Schäden und vermehrte Population im „Dossenheimer Tal“. Zwar hat dort ein Pächter, der dort Rinder weidet, einen Elektrozaun errichtet, der auf Grund seiner Konstruktion und Drahthöhe Wildschweine unbeschadet durchlässt. Nötig wäre eine „dritte tiefer liegende Elektrolitze“, die den Tieren einen unangenehmen Stromstoss versetzt. Dafür jedoch sind weder Rinderbauer noch Stadtverwaltung zuständig. Dies müssten Grundstückseigentümer und Rinderbauer aushandeln.

In 2021 wurden auf dem Gebiet der „Forst BW“ im Dossenheimer Tal 63 Wildschweine erlegt.

Schadensersatz bei staatlichen Stellen können nur Erwerbslandwirte anmelden, nicht jedoch Hausgemüse- und Blumengärtner.

In den Gewannen Kirchberg, Pferchel, Moselbrunn, Büchsenacker und Hahnberg sei Schwarzwild derzeit kein Problem.

TOP 8 Verschiedenes

Klaus Fanz übergab der Sitzungsleitung eine kleine Liste mit der Bitte um Klärung:

  • Verkehrsmanagement: Vorlage des Konzepts für die Kleingemünder Straße
  • Verkehrsmanagement: Doppelspiegel in der Hirtenauekurve
  • Verkehrsmanagement: 2. Sitzbank an der Bushaltestelle Neckarschule
  • Amt für Wertstoff…  Einrichtung eines Glascontainers an der „Grenze“
  • Tiefbauamt - Herr Hofbauer – Wiedereinrichtung der Fahrbahn „Am Bächenbuckel“

Der Rechtsstreit zwischen den beteiligten  Grundstücksbesitzern sei immer noch nicht beendet. Die Stadtverwaltung hätte sich vorgenommen, sollte jetzt kein Ende in Sicht sein, von sich aus eine Hangmauer zu bauen.

3. Sitzung des Bezirksbeirats 2021 am 24.11.2021
18 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte Wilhelmsfelder Straße

Bürgerfragestunde 

Eventuelle Umbennenung des "Friedrich-Ebert-Platzes" in "Frieda-und-Mathias-Müller-Park"

Lückenschluss Radweg Neuenheim - Ziegelhausen
(Dieser TOP ist abgesagt.)

Starkregenmanagement

Verschiedenes 

 

 

2. Sitzung des Bezirksbeirats 2021 am 15.07.2021
18 Uhr im Sitzungssaal Rathaus 0.06

Bürgerfragestunde 

Ersatzneubau Ziegelhäuser Brücke - Planungsbeginn und Brückenquerschnitt

Kleingemünder Straße Aktueller Planungsstand

Verschiedenes

Inhaltliche Zusammenfassung der Bezirksbeiratssitzung vom 15.7.2021. Das Folgende ist kein berufbares Protokoll, sondern der Erinnerungsaufschrieb zur Sitzung.

Neubau Neckarbrücke

Frau Wasinger (Tiefbauamt) stellte die bisherigen Ämter-Grundplanungen vor. Demnach verbleibt der Standort an der bisherigen Stelle. Andere Überlegungen hätten aus Gründen der Verkehrsströme, der Hochwassersituationen und der Kosten keine Grundlage gefunden. Auch Rampen von West oder Ost von der L534 auf die Brücke wurden verworfen.

Die Brücke soll etwa 15 m breit sein, Autofahrspuren und Geh- und Radweg enthalten – nach Priorität des Tiefbauamtes auf der Westseite.  Allerdings gebe es wegen eines nichtstädtischen (privaten) Grundstücks den Zwang zu einer Engstelle. Die Bezirksbeiräte Schuster, Hug und Fanz wollten dem nicht unbesehen zustimmen. Die Stadt Heidelberg wurde daher beauftragt, einen Kauf dieses Grundstückes vorantreiben, um eine Engstelle („Delle“) zu vermeiden. An der Ziegelhäuser Einmündung der Brückenstraße priorisiert das Amt nicht die Kreisellösung, sondern eine Gabeleinmündung, ähnlich der bisherigen. Eine Anwohnerin der Kleingemünder Straße (Ost) gab kritisch zu bedenken, dass z.B. der Schwerlastverkehr durch eine neue, breitere Brücke in der Kleingemünder Straße größer werde. Bezirksbeirat Hug regte die Überlegung an, ob man mit einer modularen Bauweise nicht schneller zum Ziele komme. Begonnen werden soll im Jahr 2028, für die Bauzeit rechnet man mit 2-3 Jahren. Über Fördermittel ließen sich jetzt keine Aussagen treffen.

Sachstandsbericht über die Planungen zur Gestaltung der Kleingemünder Straße.

Probleme: Zu viele und oft zu schnell Fahrende in der verkehrsberuhigten Zone. Die neue Leiterin des Verkehrsmanagements, Frau Sauer, wies auf die Notwendigkeit für Verbesserungsmaßnahmen hin, so sonst u.U. die Zurückstufung in eine Tempo 30 – Zone drohe.
Weit in die Vergangenheit der 80 iger Jahre reichen  die Diskussionen um die Ausgestaltung der ehemaligen Hauptstraße. Dem Wunsch vieler Ziegelhäuser nach einer fußläufigen Einkaufsstraße stand immer auch das Verlangen der Geschäftsinhaber nach Benutzung von Kundenautos in der Straße gegenüber. Das Verkehrsmanagement, aber auch die CDU im Gemeinderat unterstützten nicht mehr die vom Bezirksbeirat empfohlene testweise Ein-Schranken-Lösung. Das Verkehrsmanagement als anordnete Behörde sieht aus internen Arbeitsgruppen heraus eher die Umwandlung in eine Aufenthaltsstraße, deren Geradeaus-Durchfahrts-Charakter durch Instrumente wie z.B. Verkaufsraum auf der Straße, Sitzgelegenheit vor Bäckerei – Cafe, Bodenmalerei durch Kinder, Pflanzkübel in vorsichtiges Vorbeifahren umgewandelt wird. Bezirksbeirat Fanz wies darauf hin, dass im Bereich des Kuchenblech-Parkplatzes Parken und „Anliegen“ erledigen gut klappt und dass der längste Weg vom Parkplatz zu einem Haus in der Straße maximal 2 Minuten betrage. Deswegen sei auch die Ausweisung weiterer Halte- Parkplätze in der Straße kontraproduktiv. Die GRÜNEN würden zwar für die nächste Zeit immer noch die effektivere Schrankenlösung bevorzugen, um den „Nur – Durchfahrern“ den Zeitvorteil zu nehmen, verschlössen sich aber nicht dem vom Verkehrsmanagement vorgetragen Konzept. Bezirksbeirat Friedel gab zu bedenken, man müsste auch die Straßengestaltung mit angedeuteten Geh- und Fahrweg umändern, doch das wäre teuer. Frau Sauer kündigte eine Bürgerbeteiligung an – wahrscheinlich im September.

Lückenschluss des Radweges / Gehweges vom „Russenstein – Stiftsmühle

Um schon bestehende Gefahrensituationen auf dem bisher kombinierten Geh- und Radweg zu reduzieren hatten Gemeinderatsfraktion und Bezirksbeiratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Trennung beider vorgeschlagen so wie zwischen Stiftsmühle und Staustufe Schlierbach.
Allerdings sind die städtischen Überlegungen noch nicht sehr weit gediehen, da Frau Sauer erst seit kurzem im Amt ist. Erste Erkundigungen beim Wasser- und Schifffahrtsamt seien mit Hinweisen auf vorhandene Biotope und Baumbewuchs beschieden worden. Die Grünen hatten eine Prüfung beantragt, wie und unter welchen Kosten eine Restaurierung des ehemaligen Leinpfads unterhalb des Gehwegs möglich wäre. Es war in der Sitzung allerdings noch unklar, wer eigentlich der Eigentümer der Böschung von der Wasserlinie bis zum Gehweg ist. Das Amt für Verkehrsmanagement hat diesbezüglich Klärung zugesagt. Auch müsse noch eine mögliche Verbreiterung des Gehwegs und Tempo 30 und 50 geprüft werden.
Der kombinierte Geh – und Radweg weist dem Fußgänger Vorrangigkeit zu, der Radfahrer ist an eine Geschwindigkeit von 7 km/h gebunden. Bezirksbeirat Fanz berichtete, dass sich die 3 Gruppen Spaziergänger, Jogger und Radfahrer oft in die Quere kämen, Fußgänger einfach „weggeklingelt“ werden.

Verschiedenes 1 „Verkehrssituation Hirtenaue“

Nach dem Anbringen von 2 Pollern und einem Verkehrsspiegel ist das Verkehrsmanagement der Meinung, dass der Verkehrsregelung in der Hirtenaue genug getan sei. Polizei und eigenes Haus hätten berichtet, dass bei vorsichtigem Fahren keine Gefahrensituationen entstünden – so Frau Sauer.
Bezirksbeirat Fanz war anderer Meinung: Nicht viel sei gelöst, immer treffen sich pro Tag zigmal Auf- und Abfahrende frontal. Meist würde ausgewichen, indem der Fußgängergehweg widrigerweise voll überfahren würde, die Option „Zurückfahren“ nähmen nur wenige wahr.
Die Grünen hatten zwei Lösungsvorschläge ins Spiel gebracht: 1. Warnung durch ein gelbes Blinklicht frühzeitig sichtbar für Auf- und Abfahrende oder 2. Das Anbringen zweier Spiegel auf einer Gabel, die die gegenseitige Sicht deutlich erleichtern.
Frau Sauer relativierte diese „technischen“ Maßnahmen mit dem Hinweis auf die Nichtunfallträchtigkeit der Straße.

Verschiedenes 2 „Motorradlärm beim Ortsausgang L596“

Bezirksbeirat Fanz griff den Beitrag von BBR Hug der vorletzten Sitzung auf und verwies auf vorhandenen starken Motorradlärm beim Ausfahren Richtung Langer Kirschbaum noch innerhalb der Ortschaft. BBR Hug identifizierte den oberen von 2 orteinwärts stehenden Geschwindigkeitsmessern als Geräuschmesser, der dann in Form von Geschwindigkeitsangabe reagiere. Zudem meinten Hug und Fanz, dass dieser Messer prinzipiell falsch stehe, er müsse zum Ortsausgang.

Verschiedenes 3 „Einengung der Straße Am Bächenbuckel“
Stadtrat Frank Wetzel (Grüne) hatte eine Frage nach Beschleunigung des Verfahrens im Gemeinderat gestellt und wird dort auch Antwort bekommen.

Verschiedenes 4 „Zusage vom ehemaligen Tiefbauamtsleiter Weber“

Für einen „runden“ Experten-Amts-Tisch zum Thema Restaurierung des Leinpfads – Ost.
Herr Richard geht davon aus, dass dies im Zuge der Amtsübergabe an Herrn Hofbauer weitergegeben worden ist.

Zusammenfassung der Bezirksbeiratssitzung vom 01.12.2020

TOP 2 Liegewiese neben der "Adler-Überfahrt" (Antrag der CDU)

Die als Nur-Information vorgestellte Gedankenplanung entbehrte noch in vielen Punkten der überprüften Fakten: Ökologische Fragen, z.B Tier- und Strauchschutz sind noch nicht abgeklärt, der Untergrund der besagten Fläche ist noch nicht untersucht, die Kosten nicht bezifferbar. Dennoch konnten sich einige Sprecher diese Fläche als Zugewinn vorstellen. Das Landschaftsamt wurde daher gebeten, die offenen Fragen zu verfolgen.

TOP 3 Durchfahrerproblem in der Kleingemünder Straße

Alle Bezirksbeiräte sind der Meinung, dass der Nur-Durchfahrtsverkehr dort nichts zu suchen hat. Vieles wurde in der Vergangenheit probiert, angedacht und wieder verworfen. Das Verkehrsmanagement griff Vorschläge der CDU und Grünen auf und diskutierte ihre Umsetzbarkeit:
Verkehrshindernisse wie Schwellen, Kissen, Kübel hätten ihre Nachteile für andere Verkehrsteilnehmer, so Klaus Fanz (Grüne) in der Aussprache, Schranken für "berechtigt Einfahrende" (Chip, Code, etc.) zögen natürlich einen Aufwand mit, beschrieb das Verkehrsmanagement. Fanz hält diese Lösung für machbar, sah aber auch den Aufwand. Insofern rückte die zeitverlängernde Schrankenlösung - für Einfahrer "ohne Berechtigung" in den Vordergrund, wie sie vom Verkehrsmanagement vorgetragen wurde. Konkret : Es dürften alle einfahren, an ein oder zwei Schranken müsste der Autofahrer die Schranke per Knopfdruck betätigen und somit die Durchfahrtszeit verlängern. Dr. Peter Schlör (CDU) verband diese Lösung mit dem Charakter der Vorerst-Lösung mit dem Ziel nach Aufstellung einer oder zwei Schranken insbesondere die Auswirkung auf die Geschäftswelt zu überprüfen.
Der Bezirksbeirat beschloss, dieses Lösungsprinzip dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung als Empfehlung zu übermitteln.

TOPO 4 "Neue Stücker" als verkehrsberuhigte Zone

Diskussionslos nahmen die Bezirksbeiräte die beabsichtigte Einrichtung dieser Zone als verkehrsberuhigte Fläche zur Kenntnis. Ziel ist die formal richtige Ausweisung von Parkmöglichkeiten für die Anwohner.

TOP 5 Verschiedenes

Dr. Peter Schlör bedankte sich stellvertetend für alle Bezirksbeiräte für die Arbeit der Stadtverwaltung.

Roselinde Schwalm (Grüne) fand lobende Worte für die Restaurierung des "Rosensteig-Pfades" zum Büchsenacker - nach Jahren der juristischen Auseinandersetzung.

Zusammenfassung der Sitzung des Bezirksbeirats vom 22.4.2021  -  (kein offizielles Protokoll.)

Erstmals online trafen sich die Ziegelhäuser Bezirksbeiräte mit Herrn Richard (Stadt Heidelberg - Sitzungsdienste) für eine vermeintlich "kurze" Tagesordnung.

TOP 1 Sanierung der Abwassersysteme in der Reinhard - Hoppe - Straße und im Rudolf - Stratz - Weg.

An Januar 2022 sollen die beiden Straßen abschnittsweise geöffnet werden, um neue Abwasserrohre, aber auch andere Versorgungssysteme zu legen. Dies wird sich als schwierig gestalten, da von 17 - 8 Uhr die Straßen - abgedeckt mit Stahlplatten- den Anwohnern zur Verfügung stehen sollen. Die bisherigen Kostenschätzungen belaufen sich auf 3,19 Mio €, die mit 3 Mio€ von den Stadtbetrieben finanziert werden sollen. Weitere Versorgungen betreffen Zuwasser, Gas-, Stromleitungen sowie Leerrohre für Glasfaserleitungen. Die Bezirksbeiräte Fanz (B90/Grüne) und Schuster (SPD) gaben zur Überlegung, ob denn ein sofortiges Verlegen der Kabel für schnelles Internet nicht die bessere Variante wäre. Fanz stellte die Frage, ob denn am Fuße des Hahnberges im Moselbrunnenweg oder Friedhofweg Möglichkeiten für solchen Anschluss bestünde. Dies muss noch geklärt werden. Nach dem Vortrag von Herrn Ludwig (Stadtbetriebe) befürworteten alle Bezirksbeiräte diese Maßnahme, die über einen Zeitraum von 2,5 Jahren abgeschlossen sein soll. Das "Sahnehäubchen" drauf ist natürlich eine neue Fahrbahndecke.

2. Fußgängerquerungen in der Peterstaler- und Wilhelmsfelder Straße

Schon in der vorletzten Sitzung hatte sich der Bezirksbeirat mit diesem Thema beschäftigt, auf Antrag der Grünen, im Paket mit einer allgmeinen Tempo 30 km/h - Regelung. Das zuständige Verkehrsmanagement  sieht  Notwendigkeiten, die Fußgänger auf dieser langen Straße besser zu schützen. Herr Gampp teilte mögliche Querungen als kurzfristig und mittel- und langfristig nur mit aufwendigeren Begleitarbeiten machbar ein.  1) eine Ost-West - Querung beim Edeka - Supermarkt zur Neckarhelle gab Anlass zur längeren Diskussion. Einige Räte befürchten, dass dadurch ein Parkplatz wegfallen könnte. Frau Pötzschke (CDU) forderte daher vom Verkehrsmanagement eine 100%-ige Zusage, dass dem nicht so sei. Man solle doch erst mal die Wirkung der neuen, reduzierten Geschwindigkeitsbegrenzung abwarten. Herr Gampp widersprach aber auch der Befürchtung der Bezirksbeiräte Hug (CDU) und Schlör (CDU), diese neue Querung wäre in Zukunft Ursache für Rückstaus bis in die Landesstraße hinein. Andere Rednerinnen wie Frau von Dahl (Kinderbeauftragte) befürworteten diese Maßnahme ob des Schutzes für Kinder und Jugendliche.  2) Querung am Gasthaus "Grüner Baum". Dort kann mit überschaubaren Mitteln eine solche eingerichtet werden. Gefahrenpunkt allerdings sei - wie bei allen Bushaltestellen -, dass wenn ein stehender Bus überholt würde, Autofahrer und Überquerender nicht die notwendige Sicht hätten. Gampp sieht die Lösung u.a. in Einrichtungen von Mittelinseln, die ein Überholen verhindern.  3) Kindertagesstätte Peterstal. - Schon allein die beiden Fakten, dass gegenüber ein großer Parkplatz vorhanden ist, der zum Transport von Kindern durch Eltern benutzt wird und etwas weiter ein Kinderspielplatz lockt, forderte das Verkehrsmanagement zu dieser Querungsplanung heraus. Oftmals seien aber Eltern so unvernünftig, dass sie statt des Parkplatzes ihr Auto am Straßenrand abstellten. Herr Hug schlug daher in unmittelbarer Nähe einen abgepollerten Bereich vor, auf dem man nicht parken könnte. Diese 3 Querungen können noch 2021 realisiert werden.

Komplexer sieht es mit  anderen Vorschlägen aus: Klaus Fanz brachte die Querung bei der Haltestelle Neckarschule ins Spiel. Nach seinen Erkundigungen sind hier ob konsequentem Training über die Ampelfußwege weniger die Grundschulkinder gefährdet als z.B. aus dem Bus aussteigende Schüler, deren Ziel der Schulspielplatz bzw. das Wohngebiet westlich der Peterstaler Straße ist. Herr Gampp bestätigte dieses Risiko, sah aber auf Grund der komplexen Situation dort aktuell keine Sofortlösung.
Frau von Dahl bekräftigte nochmals die Notwendigkeit für Querungen am "Steinbacher Tal" und am Fürstendamm. Herr Gampp widersprach dem nicht, verwies aber hier wie im Falle Schweizertalstraße auf notwendige bauliche Maßnahmen.

3. Verschiedenes

Klaus Fanz erkundigte sich beim Verkehrsmanagment über aktuelle Verfahrensstände:
Tempo 30 in Peterstaler und Wilhelmsfelder Straße wurde nach Behandlung im Gemeinderat vom Verkehrsmanagement abschlägig beschieden.
Die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Kleingemünder Straße werden dem Bezirksbeirat am 21. Juli wieder vorgelegt, ebenso der Themenpunkt "Radweglückenschluss am Haarlass".

Fanz verwies noch darauf, dass mit Verkehrsspiegel und Poller in der Hirtenaue das Problem sich begegnender Fahrzeuge keinen Millimeter gelöst sei. Er bat das Verkehrsmamanagement, darüber nachzudenken, die Hirtenaue zur Abwärts - Einbahnstraße zu machen. Auffahrten seien Moselbrunnenweg, Friedhofweg und Schönauer Straße.

An der Ausfahrt aus dem unteren Kuchenblech-Parkplatz schreibt ein Gebotsschild die Fahrtrichtung nach rechts vor. Dies hätte zur Folge - so Fanz - dass dann nicht wenige Autofahrer die Kleingemünder Straße zur Durchfahrt nach Osten nutzten. Er empfahl die Wegnahme dieses Rechts-Abbiege- Gebotes und die Bewerkstelligung freier Sicht nach Osten.

Frau von Dahl bat das Verkehrsmanagement um Prüfung eines sicheren Fahrradweges im Steinbachtal. Fanz berichtete hierzu, dass der Bau eines sicheren Fahrradweges entlang des (verdohlten) Steinbachs größere bauliche Maßnahmen voraussetzen würde. Zudem wäre dann die Kombination Radfahrer und Fußgänger nicht unproblematisch. Aus diesem Grund hätte man für die Peterstaler Straße Tempo 30 vorgeschlagen, damit Rad- und Autofahrer die Straße gefahrloser benutzen könnten.

** Im Vorfeld der Bezirksbeiratssitzung wurde Herr Richard darum gebeten, sich mit Herrn Hofbauer, dem neuen Leiter des Tiefbauamtes in Verbindung zu setzen. Es soll an eine Zusage des geschiedenen Leiters, Herrn Weber, erinnert werden, einen "runden Tisch" wegen der Sanierung des "Leinpfades Ost" durchzuführen. **

1. Sitzung des Bezirksbeirats (2021)
- Videokonferenz - 


Presse und Bürger: Rathaus 0.06

Donnerstag, 22.4.2021  18 Uhr

Tagesordnung Öffentliche Sitzung

1 Fragestunde

2 Stadtbetriebe Heidelberg Verlegung eines Mischwasserkanals sowie einer Wasserleitung im Rudolph-Stratz-Weg und in der Reinhard-Hoppe-Straße mit Wiederherstellung der Straßen im Rahmen des Straßenerneuerungsprogramms Hier: Maßnahmegenehmigung Beschlussvorlage 0107/2021/BV

3 Verkehrssituation Ziegelhausen: Querungsstellen Peterstaler Straße und Wilhelmsfelder Straße Informationsvorlage 0106/2021/IV 4

Aus Datenschutzgründen nur die allgemein wichtigsten Punkte

Sitzung am 22.04.2021 

2. Sitzung des Bezirksbeirats 2020  am 01.12.2020
um 18 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte 
Wilhelmsfelder Straße 

Öffentliche Bekanntmachung der Einladung
zur Sitzung des Bezirksbeirates Ziegelhausen am Dienstag, 01.12.2020, um 18:00 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, 69118 Heidelberg.
Heidelberg, den 16. November 2020 gezeichnet Prof. Dr. Eckart Würzner


Tagesordnung Öffentliche Sitzung

1. Fragestunde

2. Antrag auf Einrichtung einer Liegewiese an der Adlerüberfahrt in Ziegelhausen
Antragsteller: CDU  

2.1 Informationen zur Errichtung einer Liegewiese an der Adlerüberfahrt in Ziegelhausen

3. Verkehrssituation in der Kleingemünder Straße

4. Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Straße "Neue Stücker"

5. Verschiedenes

 

Aufgrund der Corona - Pandemie werden entsprechende Abstands- und Hygienemaßnahmen eingehalten. Die Anzahl der Besucher und Besucherinnen ist beschränkt!

Zusammenfassung der Bezirksbeiratssitzung vom 01.12.2020

TOP 2 Liegewiese neben der "Adler-Überfahrt" (Antrag der CDU)

Die als Nur-Information vorgestellte Gedankenplanung entbehrte noch in vielen Punkten der überprüften Fakten: Ökologische Fragen, z.B Tier- und Strauchschutz sind noch nicht abgeklärt, der Untergrund der besagten Fläche ist noch nicht untersucht, die Kosten nicht bezifferbar. Dennoch konnten sich einige Sprecher diese Fläche als Zugewinn vorstellen. Das Landschaftsamt wurde daher gebeten, die offenen Fragen zu verfolgen.

TOP 3 Durchfahrerproblem in der Kleingemünder Straße

Alle Bezirksbeiräte sind der Meinung, dass der Nur-Durchfahrtsverkehr dort nichts zu suchen hat. Vieles wurde in der Vergangenheit probiert, angedacht und wieder verworfen. Das Verkehrsmanagement griff Vorschläge der CDU und Grünen auf und diskutierte ihre Umsetzbarkeit:
Verkehrshindernisse wie Schwellen, Kissen, Kübel hätten ihre Nachteile für andere Verkehrsteilnehmer, so Klaus Fanz (Grüne) in der Aussprache, Schranken für "berechtigt Einfahrende" (Chip, Code, etc.) zögen natürlich einen Aufwand mit, beschrieb das Verkehrsmanagement. Fanz hält diese Lösung für machbar, sah aber auch den Aufwand. Insofern rückte die zeitverlängernde Schrankenlösung - für Einfahrer "ohne Berechtigung" in den Vordergrund, wie sie vom Verkehrsmanagement vorgetragen wurde. Konkret : Es dürften alle einfahren, an ein oder zwei Schranken müsste der Autofahrer die Schranke per Knopfdruck betätigen und somit die Durchfahrtszeit verlängern. Dr. Peter Schlör (CDU) verband diese Lösung mit dem Charakter der Vorerst-Lösung mit dem Ziel nach Aufstellung einer oder zwei Schranken insbesondere die Auswirkung auf die Geschäftswelt zu überprüfen.
Der Bezirksbeirat beschloss, dieses Lösungsprinzip dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung als Empfehlung zu übermitteln.

TOPO 4 "Neue Stücker" als verkehrsberuhigte Zone

Diskussionslos nahmen die Bezirksbeiräte die beabsichtigte Einrichtung dieser Zone als verkehrsberuhigte Fläche zur Kenntnis. Ziel ist die formal richtige Ausweisung von Parkmöglichkeiten für die Anwohner.

TOP 5 Verschiedenes

Dr. Peter Schlör bedankte sich stellvertetend für alle Bezirksbeiräte für die Arbeit der Stadtverwaltung.

Roselinde Schwalm (Grüne) fand lobende Worte für die Restaurierung des "Rosensteig-Pfades" zum Büchsenacker - nach Jahren der juristischen Auseinandersetzung.

Bezirksbeiratssitzung am 22.07.2020

TOP 1 Kleingemünder Straße - Gestaltung

Das planende Büro legte Planungen mit Neupflasterungen, Begrünung und Sitzbänken vor, um die "Hauptstraße" in Ziegelhausen attraktiver zu machen. Großes Manko ist jedoch die absichtliche Durchfahrung der Straße durch viele Autofahrer. Vorschläge wie Poller oder andere Hindernisse kommen jedoch wegen Freihaltung für Rettungsfahrzeuge nicht in Frage. Die Grünen wollen aber das Auto auf den Kuchenblechparkplatz gestellt wissen, Ausnahme: Behinderte Mitbürger.

TOP 2 Situation östlicher Leinpfad zum Stauwehr Orthopädische Klinik

Denkmalgeschützte Pflasterung der Böschung und Leinpfad befinden sich in schlechtem Zustand. Das Gelände befindet sich in zweifachen Privatbesitz. Das obere Gelände wird der Stadt zum Nulltarif angeboten. Dadurch würden der Stadt Kosten für Sicherung und Restaurierung entstehen. Die Höhe dieser Kosten ist umstritten. Während die Stadt von derzeit 1,5 Mio ausgeht - Tendenz steigend - beziffern andere Fachleute /Wasserbauexperten und Bezirksbeiräte der Grünen das Vorhaben mit 100 000€.
Tiefbauamtsleiter Weber sagte zu, eine Experten- Analysekommission zu bilden, die sich mit Vorhaben und Kosten beschäftigt.

TOP 3 Lückenschluss des kombinierten Rad- und Fußweges zwischen Haltestelle Stift Neuburg und Russenstein.

Der Gemeinderat wird sich am 23.7. damit beschäftigen. Im Dezember 2020 wird das Thema dem Bezirksbeirat vorgelegt.

TOP 4 Ziegelhäuser Neckarbrücke

Die fast 70 Jahre alte Brücke gebe nun fast zwangläufig den Geist auf. Man rechne mit noch 5 Jahren "Leichtbetrieb". Planungen haben konkret noch nicht begonnen.

TOP 5a) Tempo 30 km/h in der Peterstaler und Wilhelmsfelder Straße

Die Stadtverwaltung lehnt dies ab, weil die strengen Voraussetzungen dafür nicht gegeben wären: Unzumutbarer Lärm und Abgase, Gefahren für Kinder bei angrenzenden Häusern. Außerdem müsse die Straße überregionalen Verkehr aufnehmen. Die Grünen sehen sehr wohl Lärmgründe, da die Straße vielfach durch eine Wohnbebauung verläuft und Lärm auch trichterartig hochgetragen wird. Die Straße darf aktuell vor dem Kindergarten Peterstal mit 50 km/h befahren werden, ebenso der Abschnitt an der Bushaltestelle vor der Steinbachschule. Die Enge der Straße und die Beparkung lassen keine Fahrradstreifenabtrennung zu, so dass der steigende Fahrradverkehr die Straße mit Autos mit Tempo 50 zu teilen wäre. Der überregionale Verkehr - vorwiegend aus Wilhelmsfeld - würde vorraussichtlich die bebauungsfreie Strecke über den Schriesheimer Branichtunnel nach Heidelberg wählen, wenn es in Ziegelhausen Tempo 30 gäbe. Der Zwang zur Aufnahme überregionalen Verkehrs bestimmt noch lange keine Geschwindigkeit von 50 km/h - wie das Beispiel Uferstraße in Neuenheim zeigt. In diesem Zusammenhang sagte das Verkehrsmanagement zu, die Reduzierung der Geschwindigkeit von der Einmündung (Landesstraße) bis zur Neckarschule von 50 auf 30 km/h wohlwollend zu prüfen.

TOP 5b Weitere Querungen im Bereich der Peterstaler und Wilhelmsfelder Straße

Es gibt mehrere neuralgische Punkte dazu: Neckarschule, "Edeka - Eck", Steinbacher Tal, Fürstendamm, Kita-Bürgerhaus Peterstal, Schweizertalstraße. Die Grünen haben dies in einem Konzept vorgeschlagen. Die Stadtverwaltung befindet sich dazu einem Prozess der Prüfung, (Sicherheitsaudit)

TOP 6 Verschiedenes

Gegenverkehrssituation in der engen Hirtenaue

Das Problem ist - ohne Befahrung des Gehwegs- derzeit nicht zulösen. Die Stadt steltte eine Verrbreiterung der Fahrbahn unter Verschmälerung des Gehwegs in Aussicht. Dennoch müssen frontal aufeinander zufahrende Autos zurücksetzen-bis hinunter in die Peterstalerstraße. Ein grüner Vorschlag - zumindest für die Zeit der Sperrung des Schulbergweges - erklärt die Hirtenaue zur Einbahnstraße im unteren Teil, Aufwärtsstrecken wären der Moselbriunnenweg, der Friedhofweg und später die Schönauer Straße.

Das Portal "Neckar und Steinbach" für öffentlichkeitswirksame Stadtteilpolitik

Der Betreiber, Klaus Fanz, forderte seine Kolleginnen und Kollegen im Bezirksbeirat und die Gemeinderäte aus Ziegelhausen auf, das Portal für die Darstellung ihrer Ansätze zur Lösung Ziegelhäuser Probleme zu nutzen in der Absicht, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und transparent zu diskutieren.

1. Sitzung des Bezirksbeirats 2020 am 22.07.2020

Tagesordnung

Sitzungsunterlagen

Wiedergabe der Sitzung

Es ist von Seiten der Stadt Heidelberg nicht üblich, die Protokolle der Sitzungen zu veröffentlichen. 

Sie finden über die Sitzung Niedergeschriebenes:

- Presse RNZ

- Protokoll aus Sicht von B90/Die Grünen