Lese- und Kulturtipps

Lese- und Kulturtipps
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Der Bildband zu "800 Jahre Ziegelhausen" von Thomas Seiler und Wolfgang Vater, begleitend gedacht zu Jubiläumsveranstaltungen, die im Jahre 2020 allesamt der Corona - Epidemie zum Opfer fielen.

Noch erwerbbar bei Edeka - Markt, Buchmarkt, Stadtteilverein

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Elfriede Maisch - Doss, Erika Zimmermann, Heinz Siegmann und Paul Meuter - vier Klassenkameraden*innen des Jahrgangs 1936/37 haben zusammen mit dem redaktionellen Berater Wolfgang Vater etwas sehr Wertvolles getan: Sie haben ihre Ziegelhäuser Lebenserinnerungen aufgeschrieben. Jeder einzelne Bericht im Zeitablauf von 1943 bis 2020 fesselt den Leser und Betrachter durch Authentizität und Geschehensnähe. Ein Buch von persönlichen Geschichten ist entstanden, kein Buch  über Geschichte, das aber Ziegelhäuser Geschichte dadurch um so eindrücklicher vermittelt. Die Verknüpfung der Ereignisse mit den Personen macht das Lesen spannend. Die Verfasser*innen wissen wie "Schdoobach" geschrieben und gesprochen wird - ein Alleinstellungsmerkmal.

Preis 10,00 Euro
zu erwerben bei:
Edeka Ziegelhausen
Buch-Markt  Ziegelhausen
Bäckerei Rühle in der Schdoobach
Seniorenzentrum Ziegelhausen
 

Klaus Fanz

Wolfgang Vater - Die Kaiser in Heidelberg - historischer Roman

Wer kennt ihn nicht - den "Russenstein" an der "Grenze" zu Heidelberg, eine kurze Rast für den Spaziergänger oder Radfahrer. Direkt am Neckar gelegen, kann man das Rasengelände auch als Liegewiese benutzen.

Woher aber kommt der Name? Das Buch von Wolfgang Vater aus Ziegelhausen gibt unter anderem darüber Auskunft.

Wolfgang Vater ist Ziegelhäuser Schriftsteller nach einem langen Berufsleben als Lehrer und Schulleiter. Er engagiert sich im Ziegelhäuser Stadtteilverein sehr kompetent nicht nur um Archive sondern auch um das, was aktuell zu tun ist.

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Mit gewohnter Fabulierlust schildert Wolfgang Vater das Schicksal kleiner Leute vor den Wirren geschichtlicher Ereignisse. Emporkommlinge und Speichellecker spielen ebenso eine Rolle wie brave Bürger, die das Herz auf dem rechten Fleck haben. Vor dem Auge des Lesers erscheinen großmütige Fürsten, adlige Herrenund die prächtigen Aufzüge in der Stadt bei der Ankunft immer neuer Kaiser. Denn rund einen Monat lang, von Mai bis Juni 1815 bildete Heidelberg das Hauptquartier der russischen, österreichischen und preußischen Herrscher, während ihre Truppen gegen Napoleon kämpften.

Ernst Hug, geboren am Anfang des 20. Jahrhunderts, traf und trifft mit seinen "Ziegelhäuser Geschichten" genau Wesen, Brauchtum und Denkweise der "alten" Ziegelhäuser bis etwa zur Eingemeindung 1975. Vieles aber ist davon noch erlebbar und so lohnt sich die Lektüre. Leider ist das Buch nur antiquarisch bzw. per Fund im Internet erwerbbar.

 
 
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Reinhard Hoppe 1970
Vier Jahre vor der Eingemeindung nach Heidelberg und seinem Tode gab  Reinhard Hoppe den Jubiläumsband "750 Jahre Ziegelhausen" heraus. In ihm fasste er nochmals seine früheren Veröffentlichungen zusammen, fügte neue Erkenntnisse hinzu und übergab den Ziegelhäusern ein "Standardwerk" über die eigene Gemeinde, weit umfassender als die Ortsbeschreibung von Karl Christ.

Leider ist dieses Buch nur noch antiquarisch oder als Internetfund erwerbbar.

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Reinhard Hoppe - Dorfbuch 1940

Die Nazi - Administration legte den Gemeinden die Erstellung von "Dorfbüchern" auf. Dieser Auftrag landete natürlich bei den örtlichen Lehrern, so auch beim Ziegelhäuser Lehrer Reinhard Hoppe. 
Von der Spruchkammer zur Aufarbeitung des Nazi - Unrechts wurde das Buch 1946 als naziaffin eingestuft.

So gesehen hat das Buch jetzt historischen Wert.

Bei einigem Suchen im Internet kann ein - teurer - Kauf gefunden werden.